Wo äußert sich Michael zur Erziehung nach Auschwitz?

Michael äußert sich an mehreren Stellen zur Erziehung nach Auschwitz. Auf der Fahrt zum Konzentrationslager (S.144-147) erfährt man zwar nichts von Michael direkt, aber der Mercedesfahrer kommentiert die Erziehung nach Auschwitz. Er sagt, dass man die Menschen, die andere Menschen in Konzentrationslagern vergast haben, mit einem Henker, der jemanden umbringt, vergleichen kann. Denn auch der „hasst den, den er hinrichtet, nicht und richtet ihn doch hin.” (S.146)

Aber es sei auch kein Befehl und Gehorsam, denn die, die er hinrichtet sind dem Henker vollkommen gleichgültig. (vergleiche S. 146)
Genauso sei es bei den Aufsehern in Auschwitz. Sie hassen die, die sie umbringen nicht und bringen sie trotzdem um. Auch sie seien ihnen „so gleichgültig” (S. 146), daß sie sie „ebenso gut töten wie nicht töten” (S. 146) könnten.
Weiter vorne im Buch beschreibt Michael, dass die Studenten des KZ-Seminars ihre Väter verurteilten, entweder selbst Täter zu sein oder diese unter sich geduldet zu haben. (vergleiche S.87-88)

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Ein Kommentar zu “Wo äußert sich Michael zur Erziehung nach Auschwitz?

  1. Klaus Petrikat

    Ich habe den Film mit großem Interesse im Fernsehen gesehen. Meine Anteilnahme am Holocaust begann 1960, als ich die ersten Fotos sah. Es war sehr schockierend.
    Beim Film hatte ich aus Unaufmerksamkeit einiges nicht richtig verstanden und war sehr erfreut im Internet diese gute Zusammenfassung zu finden und außerdem noch den guten Seitenbaum.
    Dafür danke ich Ihnen ganz herzlich.

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