Zusammenfassung

English version

„Als ich fünfzehn war hatte ich Gelbsucht“. Mit diesem Satz beginnt Bernhard Schlinks Roman „Der Vorleser“. Michael Berg geht nach der Schule die Straße entlang, als er plötzlich erbricht und die 35 Jährige Hanna Schmitz kennenlernt. Sie kümmert sich um Michael und bringt ihn nach Hause. Am selben Tag wird bei Michael Gelbsucht diagnostiziert. Nachdem seine Krankheit  einigermaßen auskuriert ist, besucht er Hanna mit einem Strauß Blumen, um sich zu bedanken.
Nach einer Weile möchte er gehen, Hanna bittet ihn aber zu warten, weil sie Michael noch ein Stück des Weges begleiten möchte. Während sie sich umzieht, schaut Michael heimlich durch einen Türspalt. Hanna bemerkt dies und Michael rennt davon.
Eine Woche später besucht er sie erneut. Hanna bittet ihn Kohle aus dem Keller zu holen und Michael kehrt schmutzig & eingeschwärzt vom Kohlenstaub zurück. Daraufhin lässt sie ihm ein Bad ein. Hanna und Michael schlafen das erste Mal miteinander, in der selben Nacht verliebt sich Michael in Hanna.

Daraus entwickelt sich für die Beiden ein Ritual und Michael schwänzt jeden Tag die letzte Stunde, um auf Hanna zu warten, die um Zwölf Uhr von der Arbeit kommt. Hanna bittet Michael ihr vorzulesen, nachdem sie miteinander geschlafen haben. Sie ist eine aufmerksame Zuhörerin. In den Osterferien fährt Michael mit der ersten Bahn nach Schwetzingen, um bei Hanna zu sein. Sie arbeitet als Straßenbahnschaffnerin. Es kommt allerdings nur zum Streit und Michael nimmt alle Schuld auf sich, um Hanna nicht zu kränken. In den Ferien unternehmen die Beiden eine Fahrradtour, Michael freut sich dabei vor allem auf die Nächte. Eines Morgens hinterlässt er Hanna einen Zettel und besorgt anschließend etwas zum Frühstück. Als er zurückkehrt, ist sie sehr zornig und der Zettel nicht mehr auffindbar. Wieder kommt es zum Streit und Michael nimmt die Schuld auf sich.

Nachdem die Ferien zu Ende sind, werden die Klassen neu eingeteilt und Michael verbringt neben der Zeit mit Hanna auch einige Zeit mit seiner Klasse im Schwimmbad. Wieder einmal schlafen Hanna und Michael miteinander, später sieht er Hanna noch im Schwimmbad, geht aber nicht zu ihr. Am nächsten Tag ist Hanna plötzlich aus ihrer Wohnung ausgezogen und verschwunden. Michael fragt sich, ob es seine Schuld sei oder ob er Hanna verraten habe.

Stock photo: Walking on the papers (c) rodrigovcoJahre später sieht er Hanna im Rahmen seines Jurastudiums im Gerichtssaal wieder. Sie ist angeklagt, da sie freiwillig zur SS ging und dort als Aufseherin in Konzentrationslagern gearbeitet hatte. Hanna ließ sich im KZ immer von jungen Mädchen vorlesen, danach wurden diese selektiert. Bei einem Todesmarsch von Krakau nach Auschwitz schläft Hanna mit Häftlingen und anderen KZ Aufsehern in einer Kirche, als in der Nacht ein Feuer ausbricht. Weil keiner der Wärter die Tür aufschließt, sterben alle Insassen bis auf eine Mutter mit ihrer Tochter. Hanna gibt zu, damals den Bericht geschrieben zu haben, obwohl sie, wie sich später in dem Buch herausstellt, Analphabetin ist.

Michael fährt in ein ehemaliges Konzentrationslager, um Hanna in der damaligen Situation einerseits zu verstehen, andererseits um sie zu verurteilen. Als Michael herausfindet, dass Hanna Analphabetin ist, beschließt er zum obersten Richter zu gehen und es ihm zu sagen. Beim obersten Richter angekommen erwähnt er Hannas Analphabetismus allerdings nicht. Hanna bekommt eine lebenslängliche Haftstrafe. Michael heiratet als Rechtsreferendar später Gertrud, sie bekommen eine Tochter namens Julia. Als Julia fünf ist, lassen sie sich die beiden scheiden.

Hanna ist inzwischen schon mehrere Jahre im Gefängnis und Michael beginnt, Bücher auf Kassetten vorzulesen und zu ihr in das Gefängnis zu schicken. Vier Jahre später bekommt Michael die erste Antwort von Hanna, sie bedankt sich für die Kassetten. Er selber schreibt Hanna allerdings nie. Nach 17 Jahren Haft erhält Michael einen Brief der Gefängnisleitung. Die Leiterin schreibt Michael, dass Hanna wahrscheinlich in einem Jahr entlassen wird und bittet ihn, sich um eine Wohnung, eine Arbeitsstelle und um Freizeitprogramme zu kümmern und Hanna im Gefängnis zu besuchen. Er kümmert sich um eine Wohnung und eine Arbeitsstelle für sie, besucht Hanna allerdings zunächst nicht. Eine Woche vor Hannas Entlassung besucht er sie im Gefängnis und bemerkt, dass die Hanna von früher inzwischen eine alte Frau ist. Ebenso schenkt er Hanna keinen Platz mehr in seinem Leben. Am Tag ihrer Entlassung ist Hanna tot, sie hatte sich am Morgen erhängt. Mit der Leiterin des Gefängnisses sieht Michael sich Hannas Zelle an und findet Bücher über Konzentrationslager und auch klassische Literatur. Hanna hat mit Michaels Kassetten lesen gelernt. Sie hinterlässt auch ein Testament. Die 7000 DM von ihrem Konto sollen der Mutter und der Tochter, welche den Kirchenbrand überlebten, übergeben werden. Dazu fährt Michael nach New York und sie überweisen das Geld an die Jewish League Against Illiteracy in Hannas Namen.
Die Organisation bedankt sich mit einem Brief bei Hanna für die Spende. Michael nimmt den Brief und besucht ein einziges Mal Hannas Grab auf dem Friedhof.

Share and enjoy!Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestShare on TumblrShare on RedditShare on StumbleUponPrint this pageEmail this to someone

54 Kommentare zu “Zusammenfassung

  1. Carsten

    Ich frage mich die ganze Zeit, warum sie das Geständnis abgibt. Wen will sie schützen? Sie kann diesen Bericht nicht verfasst haben. Was lief da wirklich?

  2. Karen

    Michael kann nach 1945 in kein KZ mehr fahren, weil es nach Kriegsende in Deutschland keine KZs mehr gibt. Bitte in “ehemaliges Konzentrationslager” oder “Gedenkstätte” ändern.

  3. Marius

    Das Buch ist ganz okay, im Gegenteil zum Film ist es sogar noch besser. Obwohl man am Anfang nicht so gut in die Handlung hinein kommt und es an machen Stellen unverständlich geschrieben ist, kommt man am Ende ganz gut mit. Insgesamt ist das sehr gut. Aber nur für jemanden der sich mit dieser Zeit auseinandersetzt und sich dafür interisiert.

  4. Jürgen aus Köln

    Noch zum Beitrag von “Kartoffelsalat” vom 2. März 2016: /gerade erst gelesen, 11.11.2017:

    “Ich wurde auch mit 15 Jahren von einer neunundzwanzig Jahre alten Dame missbraucht. Schade dass die nicht auch eine lebenslange Strafe kriegt”

    [Nein, höchstens 3 Jahre gem. § 182 Abs. 3 StGB. Falls nicht bereits verjährt / nach 3 Jahren gem. § 78 Abs. 3 Nr. 5 StGB]

  5. Sevcan Keskin

    Für mich ist es unvorstellbar, dass ein 15-Jähriger Schüler eine Beziehung mit einer 35-jährigen Frau haben kann. Klar beschäftigen sich die Schüler in dem Alter relativ viel mit sexuellen Themen, aber ist irgendjemandem hier auch bewusst, dass das Buch von ebensolchen Jungs gelesen werden muss und notenrelevant ist. Das finde ich etwas absurd, da eine Selbstverständlichkeit vermittelt wird, wenn ein Teenager mit einer 20 Jahre älteren Frau eine Sexbeziehung pflegt. Vielleicht möchte man hier auch aufzeigen, dass ein 15-jähriger Junge, der lesen kann, mit einer wesentlich älteren Frau, die Analphabetin ist, ebenbürtig ist und der Altersunterschied verwischt wird. Sie ist scheinbar weniger schlau als er, er gibt selbst bei Streitereien nach und zeigt mehr Reife. Das ist alles so absurd und interessant zugleich, wenn man sich da thematisch vertieft. Das Buch hab ich allerdings nicht gelesen, sondern weiß lediglich, worum es im Groben so geht.

    1. Fritz Fränzi

      Dann verfasse keinen Kommentar, wenn du das Buch nicht gelesen hast. Es wird hier nicht im Allgemeinen gesprochen, sondern eben genau diese eine, sehr spezielle, Beziehung. Wieso er sich angezogen von ihr fühlt und umgekehrt findest du nur heraus, wenn du das Buch liest.

  6. Rebecca

    Hervorragende Zusammenfassung und wirklich eine tolle Seite. Vielen vielen Dank für die mühevolle Zusammenstellung.
    Mir persönlich gefällt das Buch sehr gut, da es auf jeden Fall wichtige und spannende Inhalte hat, die sowohl auf psychologischer Ebene der Charaktere, als auch auf geschichtlicher Ebene der Handlung, Aspekte zum analysieren und nachdenken liefert.

    1. Torben

      Kommt drauf an. Wenn du eine Inhaltsangabe schreiben sollst, sie irgendwo aus dem Internet kopierst und einfach abgibst, lässt sich sehr leicht überprüfen ob du abgeschrieben hast. Ist auch sehr üblich, dass Lehrer das machen.
      Sich nur Hilfe und Ideen holen, dagegen kann niemand was sagen.

  7. Korinthe

    Die Formulierung “bei einer Wanderung” könnte man, falls der Admin sich noch kümmert, vielleicht abändern. Das klingt mir zu sehr nach Pfadfinderausflug….

    1. admin Autor des Beitrags

      Hallo Korinthe,
      ja, der Admin “kümmert” sich durchaus noch.
      Was klingt denn deiner Meinung nach besser?

      1. Konstantin

        “Bei einem Todesmarsch” kling vieleicht wesentlich besser als bei einer Wanderung. Den es war keine Wanderung, sondern ein Marsch bei dem die Menschen schon auf dem Weg gestorben sind und in den KZs dann auch.

        Aber vielen Dank für diese wunderbare Seite. Ich schätze eure Arbeit sehr!

  8. Klaus

    Das Buch hat geniale Tiefen, die scheinbar auch im Film an verschiedenen Stellen sehr gut rüber gekommen sind. Vermutlich wird nur ein sehr kleiner Teil der Leser/Seher all die Tiefen erkennen. Das zeigt sich schon an allen und damit meine ich wirklich allen Kommentaren, die hier schon geschrieben wurden und sich auf Teile dieser Tiefen beziehen. Leider fehlt heutzutage einfach die Zeit, um (wichtige) Stoffe, wie z.B. solche von Herrn Schlink oder eben die konstruktiv kritischen Kommentare in Gänze zu verstehen. Andererseits war es wohl schon zu jeder Zeit üblich, gewisse Dinge, obwohl sie einem bewusst waren, nicht verstehen zu wollen. Für mich persönlich ist Der Vorleser eine echte Kostbarkeit.

    1. Murri

      Ich habe nur den Film gesehen und finde ihn ausgezeichnet. Dass darin nicht alle Aspekte aus dem Roman berücksichtigt werden, liegt am Medium bzw. an der Interpretation des Regisseurs. Über Hannas Schuld als Wärterin im KZ kann man kaum streiten, an Michaels Handlungsweise sehr wohl. Er hätte ihr hartes Urteil – im Vergleich zu ihren Mitbeschuldigten – wesentlich zu ihren Gunsten abschwächen können. Letztlich musste sie16 mehr Jahre als die Mitangeklagten allein wegen ihres Analphabetismus auf sich nehmen. Michael gibt zwar vor, Hanna vor der pseudo-Schande ihrer Leseunfähigkeit zu schützen, indem er nicht aussagt, aber letztlich will er nur sich selbst vor unangenehmen Fragen seitens des Gerichts schützen. Diese Schuld begleitet ihn durch sein Leben. Seine Aktion mit den Tonaufnahmen ist halbherzig, obwohl sie Hanna im Gefängnis ermutigt lesen und auch schreiben zu lernen. Außer den Kassetten erhält sie trotz ihrer Bitte keine Zeile von ihm. So ist es nicht verwunderlich, dass sie – bar jeder Hoffnung auf das Leben in Freiheit und in Angst davor – ihrem Leben ein Ende setzt.
      An der Schuld der Aufseherinnen mit Selektionsauftrag in einem KZ besteht mMn kein Zweifel, aber Hanna büßt für andere. Zumindest im Film wird Michael auch zum Beschuldigten, weil er nicht der Wahrheit zu ihrem Recht verhilft. Damit ist er sein Leben lang konfrontiert. Der Film endet damit, dass er seiner Tochter Hannas Grab zeigt und ihr vermutlich ihre/seine Geschichte erzählt.

  9. Yukira

    Ich bin gerade dabei das Buch zu lesen, den Film habe ich auch noch nicht gesehen. Bin 14 und muss das für den Deutschunterricht lesen und auch ein Referat vortragen. An sich finde ich das gut ein Buch über den Nationalsozialismus zu schreiben. Aber ein 15- Jähriger der mit einer vieeeeel älteren Frau schläft? Das bereitet mir Gänsehaut. Vielleicht wäre es besser diese Geschichte mit einer Altersbeschränkung zu versehen. Ich selber könnte so was ohne Probleme lesen, aber wie meine Klassenkameraden reagieren?

  10. jasmin

    Ich bräuchte mal Hilfe. Wie kann man die drei Kapitel mit Überschriften beschreiben und zu jedem Kapitel eine Inhaltsangabe

    1. admin Autor des Beitrags

      Hallo Jasmin,
      schau doch mal auf die Seite “Inhalt der Kapitel”, ich denke, dort wirst du fündig…

  11. Kartoffelsalat

    Ich wurde auch mit 15 Jahren von einer neunundzwanzig Jahre alten Dame missbraucht. Schade dass die nicht auch eine lebenslange Strafe kriegt…

    1. admin Autor des Beitrags

      Hallo Kartoffelsalat,
      auch wenn das hier nicht wirklich die richtige Seite für das Thema ist: Bitte hole dir unbedingt juristische und psychologische Hilfe! Das ist absolut ernst gemeint, auch wenn der Fall wahrscheinlich schon Jahre zurück liegt.

      1. Silo

        Hallo Admin,

        ich brauche hilfe…ich werde im März ein Arbeit darüber schreiben…ich habe schwierigkeiten..kann nicht so gut Deutsch.Ich brauche hemand,der dass Buch schon gelesen hat und mur per Whatsapp bei der Arbeit helfen kann.:( meine andere Mitschüler spiken auch und haben Erfolf dabei..ich möchte auch durch whatsapp mein Arbeit gut schreiben:(

        1. admin Autor des Beitrags

          Hallo Silo,
          versteh mich nicht falsch, wir helfen wirklich gerne, aber dein Verständnis von Hilfe ist schon etwas unverschämt. Du glaubst doch nicht wirklich, dass dir jemand während der Klausur auf welchem Weg auch immer die Aufgaben löst?!

          Bis März ist noch genug Zeit, um ein Buch vom Umfang des Vorlesers vorzubereiten. Und dein Deutsch ist wirklich nicht schlecht. Beschäftige dich mit dem Buch, lese dir mehrfach unsere Kapitelzusammenfassungen durch und dann wird das schon funktionieren.

          Aber hör auf, nach einem Weg zu suchen, um die Klausur ohne Arbeit zu bestehen. Es ist vollkommen egal, was andere tun oder denken. Erfolg kommt selten ohne Arbeit. Also fang jetzt an zu arbeiten, dann läuft auch die Klausur…

  12. Karoline Cognac

    Meiner Meinung nach ist das Buch nicht als Klassenlektüre geeignet. Denn es geht ums KZ ,… und es ist auch vom Aussehen her viiieell zu langweilig um es zu lesen. Ich glaube nicht, das es jemanden in meiner Altersklasse anspricht sondern eher die älteren Altersklassen vl. 40+?? Deshalb finde ich es gut das es ne Zusammenfassung gibt!

    1. Anna Karenina

      Hey ich bin 15 und finde es geeignet. Meine Mitschüler können sich gut in Michael hineinversetzen. Ich finde das KZ-Thema nicht schlimm. Man hat zwar schon (zu) oft im Geschichts-Unterricht davon gehört aber schließlich stammt Schlink ja auch aus der Nachkriegszeit und kann gut davon erzählen, deshalb ist es mal was Neues. Auch er hat ja die Nazi-Prozesse miterlebt (nehme ich mal an). Aber: Wieso zum Teufel reduzierst du ein Buch auf sein Cover? Ich stimme dir aber auch zu dass es gut ist, hier die Zusammenfassung zu lesen, weil sie einem beim Aufbau einer Zusammenfassung/Interpretation helfen kann.

    2. Paul Phanter

      Wieso muss es eigentlich immer diese geistlosen Ergüsse geben? Junge Menschen sind an unserer historischen Entwicklung, auch an die der Unrühmlichen, interessiert. Daraus kann man seine Schlüsse ziehen.
      Ein Buch bezieht seinen Wert nicht über das Aussehen. Eine bemerkenswerte oberflächliche Betrachtungsweise.

  13. Laurasa

    Also dieses Buch geht einfach gar nicht, es ist nicht für Leute unter 18 geeignet, die keine psychische Störung erleiden wollen. Es tu mir leid, aber es gibt echt besseres zu lesen als das. Wie kann dieses Buch nur so erfolgreich sein? Es muss immer um Tod und so gehen, was soll das eigentlich?

    1. Anna Karenina

      Ich verstehe nicht, warum du das Buch für Unter-18-Jährige ungeeignet findest.
      1) Sex-Szenen werden nur sehr kurz und eher sachlich beschrieben
      2) Sex ist Thema der Jugendlichen
      3) Es geht weniger um Tod als um Liebe
      4) Fifty Shades of Grey ist ja wohl tausendmal schlimmer 😀
      5) Es ist so erfolgreich, weil man sich gut in die Gefühle Michaels hineinversetzen kann
      6) Was das soll? Jemand hat seinen Gefühlen freien Lauf gelassen und in ein Buch einfließen lassen.

  14. Marlene Majoran

    Eigentlich ist es ja die Geschichte eines sexuellen Missbrauchs eines noch sehr jungen und unerfahrenen Jungen, der danach kaputt und mit gebrochenem Herzen zurückbleibt… Es ist merkwürdig, wie sowohl der Autor als auch die Schauspieler im Film es schaffen, dass man Sympathie und Verständnis für Hannah aufbringt… ja sogar Hoffnung auf ein anderes Ende. Genial.

  15. Sophi

    Der Film hat mich unendlich berührt. Im Kino habe ich ihn damals mit meinem Freund gesehen und diese Liebesgeschichte war übertragbar auf uns.
    Ich finde es fast schon schade das es keine wahre Geschichte ist. Zu sehen wie Michael hin und her gerissen ist von liebe, Verehrung und wieder Abscheu und Wut auf Hannah ist sehr speziell.
    Ich fand es tröstend zu sehen wie diese eigentlich sehr kurze Beziehung zu Hannah sein Leben prägte. Das ist wahre Liebe mit einem bitteren Geschmack.

    1. Tim

      Die Geschichte basiert auf einer Frau namens Hermine Braunsteiner-Ryan.
      Der Teil mit der Liebe mag zwar nicht dem entsprechen, jedoch basiert die Geschichte auf einer wahren Begebenheit.

      1. admin Autor des Beitrags

        Hallo Tim,
        Wahnsinn, der Lebenslauf von Hermine Braunsteiner-Ryan passt wirklich perfekt zur Figur Hanna. Danke für den Hinweis, wer sich näher damit beschäftigen möchte, sollte auf jeden Fall den Wikipedia Artikel zu dieser Frau lesen: Hermine Braunsteiner-Ryan in Wikipedia

    2. Tim Schneider

      Laut Bernhard Schlink ist es aber sein “persönlichstes Buch” jedenfalls hat es Michael Stolleis der Frankfurter Allgemeinen so beschrieben

  16. Andreas

    Habe heute den Film gesehen. Er hat mich sehr sehr berührt. So einen tiefgründigen Film wie der Vorleser habe ich schon lange nicht mehr gesehen. War und bin total begeistert und beeindruck!

  17. Marian

    Meine Persönliche Einschätzung zu “Der Vorleser” und dessen Verfilmung:
    Sehr gut, denn es könnte eine wahre Geschichte gewesen sein: Hilfsbereitschaft, Liebe, Sex, untermalt durch geschichtlichen Tatsachen dieser Zeit. Es widerspiegelnd die Gesellschaft von heute, jedoch die Reihenfolge ist anders: Sex, „Liebe“, „Hilfsbereitschaft“ und Geschichte schreiben wir nicht mehr.
    Als Sklaven von Deutschland GmbH, wurde jedem ein Tablet in die Hand gelegt damit auch die 4 Mio. Analphabeten nicht so auffallen (immer online und immer kontrollierbar), wie früher bei der SS jedoch jetzt durch die Nachfolger der Stasi.
    Aber nicht die Hoffnung verlieren, auch Deutschland wird eines Tages wieder demokratisch.

    1. Herbert der Hoffnungslose

      Mal eine ganz andere Frage, die nicht viel mit Schlinks Vorleser zu tun hat: Wer oder was ist denn bitte die “Deutschland GmbH”?

      Wir leben hier immer noch in einem demokratischen Staat und nicht in einer Firma!

  18. Eberhard Brenner (Auf jeder Fete der Renner)

    Hallo!

    Dieses Buch ist ein Witz. Es hat auf der Handlungsebene einfach kein Sinn und die Story hätte man sich nicht ausdenken müssen. Ohne Müll, wie kommt man auf so ein Schrott? Dieser Michael ist richtig im Film. Außerdem sollten die Charaktere mal realistischer dargestellt werden. Das Buch ist auch überhaupt nicht witzig. Shit alter.
    Zudem muss man eindeutig sagen: Der Autor dieses Buches wurde verarscht !! Aber vom aller feinsten…
    Wie kann man sich mit so einem Buch nur so blamieren? Egal, dieses Buch werde ich jetzt erst einmal verbrennen, so wie diese Hanna ihren Hund.

    PS: Ein Tipp, der Vorleser sollte indiziert werden!

    BYE

    1. Jean Noiret

      Das ist keine Kritik sondern ein Pamphlet, falls Sie wissen, was das bedeutet. Es beschäftigt sich in keiner Weise ernsthaft mit dem Buch. Die Problematik der Personen und ihre Charaktere sind Ihnen wohl auch egal. Schade, dass ich Ihren geistigen Erguss gelesen habe. Ich werde ihn in meinem Unterricht als negatives Beispiel benutzen.

    2. Johannes Evanus

      Oh Gott -.-

      Dein Kommentar hat weder Sinn noch eine stichfeste Kritik. – wo verbrennt Hanna ihren Hund? Wie kann man sich mit einem Buch blamieren? Warum sollte der Holocaust witzig dargestellt werden? Inwiefern wurde Bernhard Schlink mit seinem eigenen Buch verarscht? “Dieser Michael ist richtig im Film” – fehlt da ein Wort? Was hat indiziert in diesem Kontext zu bedeuten? Dein Deutschlehrer hat es wohl nicht leicht mit dir…

      1. Someah

        Echt ein scheiß buch! Ich bin fast gestorben vor Langeweile und und die Story… Das aller letzte! Mag ja seien das Leute sowas gerne lesen, aber ich finde als Schullektüre ist es so ca. das ungeeignetste Buch der Welt…

    3. Lulii

      Ich bin auch nicht besonders begeistert von dem Buch Der Vorleser. Zwar kann ich den Kommentar von dem jungen Mann nicht nachvollziehen, aber die Geschichte ist meiner Meinung nach unrealistisch. Zwar nicht so wie andere Bucher z.B. die bis(s) Reihe, aber beachtet der Autor in dem Fall “das Reale” nicht, was Bernhard Schlink jedoch versucht hat. Ich persönlich finde man sollte das Realistische entweder gut umsetzen oder es ganz lassen.
      Außerdem hat die Geschichte meiner Meinung nach keinen tieferen Inhalt.
      Die ganze Geschichte wirkt auf mich so… grau.
      (Das ist meine eigene Meinung ich bitte niemanden darum es zu verstehen. Ich denke mal es geht bei diesem Buch einfach um Geschmackssache.)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.